Die Machtstrukturen unserer Gegenwart passen längst nicht mehr in die vertrauten Kategorien von Demokratie, Staat oder Markt. Hinter den sichtbaren Institutionen entfaltet sich eine Ordnung, die privatwirtschaftlich organisiert, global vernetzt und dennoch staatlich wirkungsmächtig ist – ohne dass wir dafür bisher die passenden Begriffe hatten. Bildung bedeutet Freiheit ist mein Versuch, diese Lücke zu schließen: Mit Neologismen wie Fiatstaat oder Kontraktokratie werden Prozesse benennbar, die unser Leben bereits bestimmen, aber kaum öffentlich reflektiert werden. Das Buch versteht sich nicht als rein akademische Abhandlung, sondern als Einladung zu einem neuen Blickwinkel – einer Perspektive, die bestehende Probleme nicht nur beschreibt, sondern auch nach Möglichkeiten der Emanzipation fragt.
Dieses Buch ist ein Beitrag zu einer offenen Diskussion – kein fertiges Lehrbuch und kein abgeschlossenes Werk. Ich stelle es bewusst kostenfrei zur Verfügung, weil die zentrale Frage nicht im Besitz des Textes liegt, sondern in der Auseinandersetzung mit seinen Thesen. Natürlich wird es sprachliche Ungenauigkeiten oder Stellen geben, die noch geschärft werden können; doch wichtiger als Perfektion ist mir, dass die Gedanken jetzt in die Welt gelangen. Meine Hoffnung – vielleicht naiv, aber ernst gemeint – ist, dass dieser Blickwinkel Fragen aufwirft, die weitergetragen werden.
-Martin Lommatzsch
Das Buch kann unter folgenden Link geöffnet werden:
